HANNIBALS COUP
218 v. Chr. überquerte Hannibal, begleitet von einem farbenprächtigen Herr aus 60.000 Afrikanern, Kelten, Spaniern, tausenden Pferden und 37 Elefanten von Frankreich kommend in nur zehn Tagen den Alpenhauptkamm in Richtung Süden. Der karthagische Feldherr überwand steile Bergflanken, das sich plötzlich ändernde Wetter, die Lawinen und besiegte schließlich Italien. Trotz haushoher militärischer Überlegenheit verzichtete Hannibal jedoch auf die Eroberung Roms. Ein Verzicht mit historischen Konsequenzen: Dem Zögern folgte die Niederlage gegen die Römer unter Scipio in der Schlacht bei Zama. Rom stieg zur beherrschenden Macht im Mittelmeer auf, das afrikanische Karthago versank in der Bedeutungslosigkeit.









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